Adventspläne & Wichtelkalender
Wichtelplan für den Advent ab dem ersten Adventssonntag
Für einen Wichtelplan ab dem ersten Adventssonntag legst du zuerst den Start fest und verteilst dann einige einfache Wichtelmomente über die Adventswochen. Plane Pausentage ausdrücklich mit ein: Der Wichtel muss nicht täglich etwas vorbereiten. Eine druckfreundliche Vorlage mit Platz für Datum, Idee, Material und Vorbereitung macht die Planung leichter.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Plan beginnt am ersten Adventssonntag; die genauen Kalenderdaten ändern sich jedes Jahr.
- Drei kleine Wichtelmomente pro Woche reichen als gut anpassbarer Startpunkt.
- Pausentage gehören von Anfang an in den Plan und müssen nicht erklärt oder ausgeglichen werden.
- Eine einfache Vorlage hilft dir, Datum, Idee, Material und Vorbereitungszeit zusammenzuhalten.
Das brauchst du
Für die Planung genügen Papier und Stift oder eine digitale Notiz. Die kostenlose Vorlage ist als druckfreundliche Übersicht gedacht: Sie bietet Platz für die vier Adventswochen, den ersten Adventssonntag und den Abschluss am Heiligabend. Zu jedem geplanten Wichtelmoment kannst du Datum, Idee, benötigtes Material und Vorbereitungszeit notieren. Ein eigenes Feld für Pausentage erinnert daran, dass nicht jeden Morgen etwas Neues bereitstehen muss.
Lege außerdem eine kleine Sammelkiste mit ein paar wiederverwendbaren Dingen an, zum Beispiel einer Miniaturdecke, einer kleinen Tasse oder einer LED-Laterne. So musst du nicht vor jeder Szene lange suchen.
So geht’s
-
Trag den ersten Adventssonntag ein. Er ist dein Startpunkt, nicht der Beginn einer täglichen Pflicht. Da der Termin jedes Jahr anders liegt, planst du am besten mit den tatsächlichen Daten des jeweiligen Advents.
-
Wähle einen Umfang, der zu euch passt. Drei aktive Wichtelmomente pro Woche sind ein möglicher Rahmen. Wenn gerade viel los ist, planst du weniger. Trage die übrigen Tage direkt als Pause ein – nicht als Lücken, die später gefüllt werden müssen.
-
Verteile die Ideen über vier Wochen. So entsteht ein ruhiger Bogen, ohne dass du jeden Tag eine neue Szene brauchst. Hier ist ein Beispiel, das du in die Vorlage übertragen und nach euren Tagen anpassen kannst:
- Woche 1 – Ankommen: Am ersten Adventssonntag zieht der Wichtel ein. An einem weiteren Morgen steht eine LED-Laterne neben der Tür. Dazwischen: Pause.
- Woche 2 – Ein kleiner Gruß: Eine Miniaturdecke liegt ordentlich gefaltet vor der Tür. An einem anderen Tag lädt der Wichtel zu einer gemeinsamen Vorlesezeit ein. Die Vorlesezeit darf einfach ein Buch sein, das ohnehin schon da ist.
- Woche 3 – Ein leiser Streich: Ein paar Kuscheltiere sitzen in einer Reihe vor der Wichteltür. Dazu kann es einen kurzen Gruß geben – oder du lässt die Szene ganz ohne Text wirken. An den übrigen Tagen bleibt es ruhig.
- Woche 4 – Adventsausklang: Der Wichtel stellt eine kleine Tasse oder einen Holzstern bereit. Am Heiligabend verabschiedet er sich, bleibt noch eine Weile oder macht ebenfalls Pause – so, wie es zu euren Traditionen passt.
-
Notiere den Aufwand, bevor du die Idee einplanst. Schreib zum Beispiel „5 Minuten, LED-Laterne, kaum aufzuräumen“. Wenn eine Idee Material braucht, das du erst besorgen oder aufwendig vorbereiten müsstest, tausch sie gegen eine einfachere aus.
-
Lass Luft für Veränderungen. Kita-Termine, ein Wechsel zwischen Haushalten, Krankheit oder ein voller Familienalltag können den Plan durcheinanderbringen. Verschiebe eine Idee, streiche sie oder mach aus einem geplanten Wichtelmorgen einen Pausentag. Du musst nichts nachholen.
-
Bereite nur den nächsten Schritt vor. Ein kurzer Blick am Wochenende reicht: Liegt das Material bereit? Passt die Idee noch? So bleibt der Plan eine Hilfe und wird nicht zu einer zusätzlichen Aufgabe.
Varianten
Wenig Zeit: Plane nur den Einzug am ersten Adventssonntag und einen weiteren Wichtelmoment pro Woche. Eine umgestellte Miniaturtasse oder eine LED-Laterne neben der Tür kann schon die ganze Szene sein.
Für jüngere Kinder: Halte die Überraschungen sichtbar und einfach. Vermeide Kleinteile, Lebensmittel-Streiche und alles, was zum Erschrecken gedacht ist. Ein ruhiger Gruß oder ein vertrauter Gegenstand kann genügen.
Für Geschwister oder zwei Haushalte: Nutze die Vorlage gemeinsam oder führe pro Zuhause einen eigenen, kleinen Plan. Die Wichtelideen müssen nicht überall gleich sein. Auch ein Kind, das lieber zuschaut, statt mitzumachen, darf einfach dabei sein.
Tipps für Aufbewahrung und Wiederverwendung
Nach dem Advent kommen die Miniaturgegenstände gesammelt in eine beschriftete Kiste – außerhalb der Bildszene ist eine Beschriftung natürlich praktisch. Notiere bei der Vorlage, welche Ideen besonders einfach waren und welche du im nächsten Jahr weglassen möchtest. Bewahre auch leere Planungsseiten oder deine eigenen Notizen auf; die Daten kannst du im nächsten Advent neu eintragen. So wächst nach und nach ein Plan, der zu eurem Alltag passt, statt jedes Jahr bei null zu beginnen.
Häufige Fragen
Muss der Wichtel jeden Tag etwas machen?
Nein. Pausentage sind ein ganz normaler Teil des Plans. Du kannst sie vorab eintragen oder spontan entscheiden, wenn der Alltag gerade voll ist.
Was mache ich, wenn der erste Adventssonntag schon vorbei ist?
Beginne einfach an dem Tag, der für euch passt. Du kannst den Einzug nachholen oder mit einer kleinen Szene starten. Der Plan ist eine Orientierung, keine Frist.
Wie viele Wichtelideen brauche ich bis Heiligabend?
So viele, wie sich für euch gut anfühlen. Als Startpunkt können drei aktive Momente pro Woche dienen; weniger ist genauso in Ordnung. Es gibt keine Zahl, die du erreichen musst.
Kann ich die Vorlage an unsere Familie anpassen?
Ja. Trag nur die Tage und Ideen ein, die zu euren Abläufen, Traditionen und Kindern passen. Du kannst Wochen auslassen, den Plan zwischen Haushalten aufteilen oder auf einen Wichtel verzichten, wenn sich eure Pläne ändern.
Und jetzt?
Lade die kostenlose Vorlage oder das Starterpaket und trag als Erstes euren Starttag sowie die geplanten Pausentage ein.