Adventspläne & Wichtelkalender
Wichtelplan für Wiederholer: Ideen fürs zweite Jahr
Ein Wichtelplan für Wiederholer verbindet vertraute Lieblingsmomente mit wenigen neuen Ideen. Plane nicht jeden Tag eine Aktion, sondern markiere zuerst Rituale, Pausentage und einfache Überraschungen. Die druckfreundliche Struktur weiter unten hilft dir, den Advent flexibel vorzubereiten.

Das Wichtigste in Kürze
- Lass ein oder zwei Lieblingsmomente aus dem ersten Wichteljahr wiederkommen – Vertrautes ist kein Einfallsmangel.
- Plane lieber eine Mischung aus kleinen Aktionen und Pausentagen als 24 aufwendige Überraschungen.
- Die Vorlage funktioniert als kopierbare Liste: Trage Idee, Material und Vorbereitungszeit ein.
- Wenn sich der Familienalltag ändert, darfst du Tage tauschen, streichen oder spontan vereinfachen.
Das brauchst du
Für deinen Wichtelplan reichen Papier und ein Stift. Wenn du lieber am Bildschirm planst, kannst du die Struktur unten in ein eigenes Dokument übernehmen und ausdrucken.
Hilfreich sind außerdem:
- deine Notizen oder Fotos aus dem vergangenen Wichteljahr, falls du sie aufgehoben hast
- ein kleiner Vorrat an Dingen, die schon da sind: Bauklötze, Papier, Tannenzweige oder Spielfiguren
- ein paar Minuten Ruhe, um die Ideen an euren Alltag anzupassen
Plane für die Vorbereitung etwa 15 bis 25 Minuten ein. Du musst dafür nichts neu kaufen. Wähle in diesem Fall größere, sichere Gegenstände oder verzichte darauf.
So geht’s
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Sammle die schönen Erinnerungen. Schreib drei Dinge auf, die deinem Kind im letzten Jahr gefallen haben. Vielleicht war es der Wichtel-Einzug, eine winzige Baustelle aus Bauklötzen oder ein ruhiger Briefmoment. Wähle höchstens zwei davon zum Wiederholen aus. So bleibt Vertrautes besonders, ohne dass der ganze Advent zur Wiederholung wird.
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Entscheide, was sich verändert hat. Ist dein Kind älter geworden? Gibt es neue Geschwister, einen anderen Tagesrhythmus oder mehrere Haushalte, in denen der Advent gefeiert wird? Passe die Aktionen daran an. Ein kleiner Wichtelgruß kann zum Beispiel an einem Ort warten, an dem alle Kinder ihn gut entdecken können. Unterschiedliche Traditionen und religiöse Bräuche dürfen dabei ihren Platz haben.
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Setze zuerst die Pausentage. Markiere im Kalender die Abende, an denen du wenig Zeit hast: volle Arbeitstage, Termine oder Wochenenden unterwegs. An diesen Tagen muss nichts passieren. Du kannst die Wichteltür einfach unverändert lassen oder einen bekannten Gruß wiederholen. Eine Pause ist Teil des Plans, kein Ausfall.
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Fülle die freien Felder mit drei Sorten Ideen. Nutze eine Mischung aus „vertraut“, „neu“ und „ganz einfach“. Als neue Idee genügt etwa eine kleine Schneespur aus Papier, eine winzige Sitzgruppe aus vorhandenen Bauklötzen oder eine verschobene Tasse neben der Tür. Für einen schnellen Morgen kann auch nur ein einzelner Gegenstand anders stehen. Vermeide Streiche, die etwas beschädigen, Kinder erschrecken oder beschämen.
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Notiere Material und Aufwand gleich mit. Eine Idee ist nur dann hilfreich, wenn du am Abend weißt, was dafür nötig ist. Schreibe etwa „Papier, 5 Minuten“ oder „Bauklötze, 2 Minuten“. So erkennst du auf einen Blick, was an einem müden Abend machbar ist.
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Nutze diese kopierbare Vorlage. Die Felder sind bewusst knapp gehalten. Du kannst sie ausdrucken, vervielfältigen oder für einen kürzeren Wichtelbesuch einfach weniger Zeilen verwenden.
Mein Wichtelplan fürs zweite Jahr
| Tag/Datum | Vertraut, neu oder Pause? | Kleine Idee | Material | Vorbereitung |
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| 24 |
- Lass Platz zum Tauschen. Schreib noch nicht alles in Stein. Wenn eine Idee am Abend nicht passt, verschiebst du sie oder lässt sie aus. Der Plan soll dich entlasten, nicht an einen Ablauf binden.
Varianten
Für ganz wenig Zeit: Plane nur drei größere Momente für den Advent und fülle die übrigen Tage mit Pausen oder unveränderten Szenen. Eine Minute Vorbereitung zählt als völlig ausreichende Wichtelidee.
Für ältere Kinder: Wiederhole ein vertrautes Ritual, aber gib ihm eine kleine Veränderung. Zum Beispiel kann die Wichteltür diesmal in einer anderen Ecke stehen. Halte die Umsetzung trotzdem einfach.
Für jüngere Kinder oder empfindsame Morgen: Setze auf ruhige, gut erkennbare Szenen statt auf überraschende Streiche. Wenn dein Kind Veränderungen nicht mag, darf die Wichteltür an ihrem gewohnten Platz bleiben.
Für zwei Haushalte: Nutze denselben groben Plan an beiden Orten oder vereinbare, wer welche Tage übernimmt. So muss niemand täglich spontan eine neue Idee finden.
Tipps für Aufbewahrung und Wiederverwendung
Bewahre den ausgefüllten Plan zusammen mit den passenden, ungefährlichen Materialien auf. Eine kleine Kiste mit wiederverwendbaren Miniaturmöbeln, größeren Spielfiguren und Bastelresten kann genügen. Sortiere Dinge, die sich als zu fummelig oder unpraktisch erwiesen haben, gleich aus.
Notiere nach dem Advent kurz, was deinem Kind Freude gemacht hat und was für dich zu aufwendig war. Im nächsten Jahr kannst du diese Notiz als Startpunkt nutzen. Mehr zur allgemeinen Tagesplanung findest du auch im Beitrag zum Wichtelplan.
Häufige Fragen
Muss ich im zweiten Jahr alles neu machen?
Nein. Wiederkehrende Lieblingsmomente können gerade schön sein. Ändere nur so viel, wie sich für dein Kind und euren Alltag stimmig anfühlt.
Wie viele Pausentage sollte ich einplanen?
So viele, wie du brauchst. Es gibt keine feste Zahl. Trag sie direkt in den Plan ein, damit du nicht erst am Abend entscheiden musst, ob eine Pause erlaubt ist.
Was, wenn mein Kind die alte Idee sofort erkennt?
Das ist in Ordnung. Du kannst gemeinsam über die vertraute Szene schmunzeln oder ein kleines Detail verändern. Der Zauber muss nicht davon abhängen, dass alles neu aussieht.
Kann ich die Vorlage für weniger als 24 Tage nutzen?
Ja. Streiche Zeilen oder trage nur die Tage ein, an denen bei euch wirklich etwas passieren soll. Die Vorlage ist ein Hilfsmittel, kein Pflichtprogramm.
Und jetzt?
Übernimm die Vorlage in deinen Kalender und markiere zuerst die Pausentage – danach suchst du dir deine zwei liebsten Wiederholungen aus. Für den bequemen Einstieg kannst du die kostenlose Vorlage oder das Starterpaket laden.